Juli 2007

BodenseeMittwoch und Donnerstag war ich mal wieder für knapp einen Tag Gast in der Cella St. Benedikt auf der Insel Reichenau (Bodensee). Seit ich 2002 zum ersten Mal hier zu Gast war, kehre ich regelmäßig und sehr gerne hierher zurück.

Schon immer wussten Mönche ihre Klöster an landschaftlich besonders schönen Orten zu errichten. So auch hier auf der wunderschönen Bodenseeinsel Reichenau. Bis 1803 lebten Benediktinermönche auf der Insel – das Kloster in Mittelzell, heute nur noch teilweise in Kirchenbesitz, zeugt noch von der Blütezeit. Nach fast 200 Jahren startete 2001 Pater Stephan Vorwerk OSB gemeinsam mit Pater Daniel Riedmann OSB den Versuch auf der Insel wieder benediktinisches Leben entstehen zu lassen. Der Versuch glückte: 2004 wurde die Cella offiziell als “Ableger” der Erzabtei St. Martin zu Beuron errichtet. » Weiterlesen

In den letzten Tagen war ich wieder einmal viel und vor allem lange mit der Bahn unterwegs. Und auf zwei Strecken wich die Fahrzeit doch erheblich vom Plansoll ab.

Lost in AugsburgAm Dienstag wollte ich von München nach Neuffen bei Nürtingen. Die elektronische Fahrplanauskunft der Bahn versprach mir, dass ich diese Strecke mit nur viemaligem Umsteigen in unter drei Stunden zurücklegen könne (mit dem Auto ist die Strecke bei einigermaßen freier Autobahn in zwei Stunden zu bewältigen). Der erste Zug hatte aber bereits bei der Ankunft am Münchener Ostbahnhof eine Viertelstunde Verspätung. Dadurch konnte der Anschlusszug in Augsburg leider nicht mehr erreicht werden. Die Alternative, die der freundliche Fahrkartenautomat in Augsburg mir ausspuckte, stellte eine Fahrzeitverlängerung von einer Stunde in Aussicht. Was der Automat aber offensichtlich nicht wusste, war die Tatsache, dass der Zug, den der Computer als Alternative errechnet hatte, soeben aus den Schienen gesprungen war und nun für eine Vollsperrung der Strecke zwischen München und Augsburg führte.
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Auch zum Titel meines Blogs, “Ja gut, aber …”, erreichten mich in den letzten Tagen einige Fragezeichen. Die Frage zur Quelle ist schnell beantwortet: Das Satzfragment stammt aus einer Nummer des Bochumer Kabarett-Duos “Tresenlesen”, welches von 1992 bis 2000 aus Frank Goosen und Jochen Malmsheimer bestand. In dieser Zeit veröffentlichten die beiden Herren als Duo 5 CDs.
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Diese Frage wird mir in letzter Zeit öfter gestellt und ich habe sie mir auch schon gestellt. Sie wird bzw. wurde im Netz heiß diskutiert und war zumindest bis vor etwa einem Jahr nicht leicht zu beantworten.
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… beginnt am kommenden Mittwoch, dem 25. Juli die Saison der Bayreuther Festspiele. Ich habe mir aber schon einmal vorab zwei Generalproben angehört: am Donnerstag Parsifal und am Freitag Siegfried.

Bayreuth 2007

Nachdem ich 2004 erstmalig an dieser Pilgerstätte für Wagnerianer die Generalprobe zum Rheingold (damals noch in der Inszenierung von Jürgen Flimm) gesehen hatte, verspürte ich auch dieses Jahr wieder Lust, eine Pilgerreise auf den grünen Hügel zu unternehmen. Diesmal bekam ich dankenswerter Weise sogar zwei Karten für Generalproben geschenkt (An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Andrea und Rainer!), so dass ich mich an zwei aufeinander folgenden Tagen dem Wagnerschen Klangrausch hingeben konnte.
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…und fahre in den Urlaub. Soweit nichts Außergewöhnliches. Zum Thema “Kofferpacken” habe jedoch etwas Erstaunliches entdeckt: Ich habe ja schon oft einen Koffer, teilweise unter erschwerten Bedingungen (z.B. das Gepäcklimit von 15 kg bei Ryanair), gepackt. Aber was diese Dame aus den 1950ern vormacht, hat selbst mir die Kinnlade nach unten klappen lassen:
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P1000761.JPGEiner der Gründe, warum ich mich bei diesem Blog für das Theme Intense von Sadish Balasubramanian entschieden habe, ist die Funktion der zufällig ausgewählten Header-Fotos. Jedes Mal, wenn man eine Seite des Blogs aufruft, wird aus einer vorher definierten Gruppe von Fotos eines ausgewählt.
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Durch einen Artikel auf Musician’s Life im Mai bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die Berliner Firma Lautsprecher Teufel auch Produkte für den iPod herstellt. Seit mir im Oktober letzten Jahres mein Schwager seinen iPod quasi aufgenötigt hat, bin ich auf der Suche nach einem Gerät, das die Eigenschaften “iPod-Dockingstation” und “Küchenradio” in sich vereinigt. Es sollte folgende Features haben:

  • Uhr mit Weckerfunktion
  • iPod-Integration
  • Radio
  • akzeptabler Klang
  • Preis unter 150 €

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Nun habe ich also auch ein Blog – ein Onlinetagebuch für Seelenexhibitionisten! Wie konnte das passieren? War das nötig? Braucht das die Welt?

Diesen und anderen Fragen möchte ich im Folgenden kurz auf den Grund gehen:
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