Leben

Es war mal wieder an der Zeit, einen Artikel in der Kategorie Berlin zu verfassen. Und dazu kam der Kurzfilm von Bernhard Landen gerade recht. Dieses anderthalbminütige Opus erinnert mich von der Stimmung her, die es erzeugt, an das Video, welches ich vor über 5 Jahren in meinem Artikel “Heimat” an dessen Schluss gestellt habe: Eine freie, offene Stimmung voller Lebensfreude. Dazu passt dann auch, was Bernhard Landen zu seinem Film schreibt:

The Film “Mein Berlin” is a short impression about Berlin that was just finished recently. It shows a very personal and timeless view on this city. Berlin as it is, as it can be. An open and exciting city. The Film was shot in all parts of Berlin. Mitte, Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Friedrichhain, Neukölln, Charlottenburg, Wilmersdorf and Wedding. We shot on the roof of the Weekend Club, Paul van Dyk was playing that night. From Streetdancers to a döner walking man and a couple in their Schrebergarten, we had everything. Take a look and enjoy.

This Film is to be spread so please go forward and post it on your fb side, your blog or wherever you want. It’s worth it.

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Es ist mal wieder Silvester. In den Konzertsäälen dieser Welt und aus den Radioapparaten, Fernsehern und (im GEZ-Jargon sogenannten) “neuartigen Rundfunkgeräten” erklingen zum Jahreswechsel wieder mannigfaltige Interpretationen Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie. Eine wunderschöne Version des berühmten Schlusschors aus dieser Sinfonie über Friedrich Schillers “Ode an die Freude” habe ich bereits 2008 vorgestellt. Heute will ich eine weitere, diesmal allerdings nicht-vokale Version vorstellen: » Weiterlesen

Ich wünsche allen Blogleserinnen und -lesern ein friedvolles und entspanntes Weihnachtsfest!

 

Weihnachtskarte 2012 – Design by Annette Hartmann / Vordruck

Auf dem Blog NOTES OF BERLIN, einer höchst amüsanten Sammlung diverser Flugblätter, Aushängen, Graffiti und anderem mehr aus Berlin, habe ich jüngst folgenden Aushang aus der Sonnenburger Straße entdeckt, der eigentlich keines weiteren Kommentars bedarf: » Weiterlesen

Christopher Lauer – Troll des Jahres 2012

Christopher Lauer – Troll des Jahres 2012
Bildquelle: LisavanCC BY-SA 2.0

Gestern auf der Mannheimer Konferenz Trollcon wurde der Fraktionsvorsitzende der Piratenparetei im Berliner Abgeordnetenhaus, Christopher Lauer, zum “Troll des Jahres” ernannt. Die Konferenz Trollcon, die im Mannheimer Hackespace RaumZeitLabor stattfand, diskutierte die gesellschaftlichen Folgen und Möglichkeiten von positiver und negativer Trollerei.

Hier einige Ausschnitte aus der Laudatio der Jury:

Der 28-jährige Lauer ist für die Jury ein würdiger Empfänger des Preises, weil er wie kein zweiter die Werkzeuge eines Trolls aus dem ef-ef beherrscht.
[…]
Durch kalkulierte Eskalation hat es Christopher Lauer im Jahr 2012 häufig geschafft, auch erfahrene Berufspolitiker aus ihren inhaltsleeren Worthülsen zu befreien. Seine oft demaskierenden Zwischenrufe haben dabei nicht nur den lebens- und Talkshowerfahrenen Kurt Beck aber auch zum Beispiel Moderatoren des GEZ-finanzierten Rundfunks an den Rande der Weißglut gebracht.
[…]
Zusammengefasst beweist der Preisträger, dass er nicht nur in der Lage ist, die positive Kunst des Trollens gegenüber Dritten anzuwenden; Er zeigt auch, dass er selbst über eine solide Trolleranzgrenze verfügt und offenbart so noch größere Erfahrung als Troll.

Die Jury würdigt mit der Auszeichnung die kontinuierliche Arbeit von Christopher Lauer am positiven Bild der Trolle in der Öffentlichkeit.

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Nun, da der Sommer doch noch vielerorten in Deutschland Einzug gehalten hat, passt auch das folgende Highspeed-Video, welches die Herren Gavin Free und Daniel Gruchy alias “The Slow Mo Guys” mit einer Phantom-Flex-Kamera mit 1600 fps aufgenommen haben. Hier wird die Technik aus einem japanischen Video nachgeahmt, eine Wassermelone alleine durch die Kraft von vielen Gummibändern zu öffnen. Das Ergebnis wird dann jedes Mal als Zeitlupe wiederholt. Ich muss zugeben: Abgesehen davon, dass ich wahrscheinlich nie auf solch eine Idee gekommen wäre, hätte ich mir auch das Ergebnis nicht vorstellen können. Doch seht selbst – man muss es tatsächlich gesehen haben um es glauben zu können: » Weiterlesen

Wahrheit und Toleranz stehen seit jeher in einem systemimmanenten Spannungsverhältnis zueinander. Dieses Spannungsverhältnis untersucht Jörg Wipplinger in seinem Videoblog Die Wahrheit.at unter dem Titel “Die Wahrheit ist brutal” auf sehr einleuchtende Weise. Man darf sich nicht von dem etwas österreichisch-betulichen Vortrag und einer manchmal optisch grotesken Darstellung täuschen lassen. Vielleicht hilft es, anstatt das Video anzusehen, das Transkript auf der Webseite zu lesen. Besonders eindrucksvoll ist der letzte Abschnitt:

Toleranz und Respekt bekommen nur Menschen, keine Weltbilder, Gedankengebäude und keine Irrtümer. Letzteren gegenüber ist die Wahrheit brutal.

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Hug a Tree! by Bill DavenportKurze Meldung zum Wochenende: Heute ist Weltknuddeltag. Erfunden bzw. initiiert hat das ganze 1986 der Pastor Kevin Zaborney, der es damals noch “National Hugging Day” nannte. Zu gesundheitlichen und emotionalen Vorteilen, Risiken und Nebenwirkungen des Knuddelns lessen Sie Ihre Karrierebibel. Ansonsten könnte es sich auch als nützlich erweisen, den Rat Kevin Zaborneys zu beherzigen: “Ask before you hug.”

Foto: “Hug a Tree!” von Bill Davenport

Hotel (Berlin) by Vincitrice @SXCEs hat zweifellos Vorteile, wenn man als Blogger eine große Leserschaft hat. Dies wurde mir in den letzten Tagen wieder bewusst. Anlass war eine “Service-Anfrage” von Frau Nessy auf ihrem Blog “Draußen nur Kännchen”. Sie plant einen Berlin-Besuch und fragt daher ihre Leser nach Tipps zu Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten: » Weiterlesen

Eigentlich müsste es inzwischen bekannt sein. Auch in den Medien wird das Thema in letzter Zeit häufiger kritisch beleuchtet. So titelte z. B. die Süddeutsche vor einer Woche “Mythos Entgiften: Warum Entschlacken Unsinn ist” (via gwup | die skeptiker) Dennoch unterwerfen sich jährlich unzählige Menschen wider besseres Wissen solchem Unsinn und behaupten auch noch ungestraft und steif und fest, es täte ihnen gut. Als esoterisches Begründungsgeschwurbel fallen dann meist Begriffe wie “Entschlacken” oder “Reinigung”. » Weiterlesen