Ärgernis

… für die Klimaanlagen in den ICEs der Deutschen Bahn. Die Hannoversche Allgemeine berichtet:

Klimaanlagen der Bahn sind nur bis 32 Grad ausgelegt

Klimaanlagen in Fernzügen der Deutschen Bahn sind nur auf Temperaturen bis 32 Grad Celsius ausgelegt. Bei höheren Temperaturen ist, wie sich aus einem Schreiben des Eisenbahnbundesamtes ergibt, „ein Abkühlen grundsätzlich nicht mehr gewährleistet“

Der Schockwellenreiter kommentiert:

Verstehe ich das richtig? Dann, wenn man sie wirklich braucht, steigen die Klimaanlagen im ICE konstruktionsbedingt aus? Nur dann, wenn sie überflüssig sind, funktio­nieren sie? Herr, scheiß Hirn vom Himmel!

Ich habe dem nichts hinzuzufügen.

Es begann mal wieder sehr erstaunlich. Der SPIEGEL beschreibt es so:

Die SPD macht einen Vorschlag, den die CDU so gut findet, dass sie ihn am besten sofort umsetzen will – das hat Seltenheitswert im politischen Berlin. Dass dergleichen auch noch in der Gesundheitspolitik geschieht, in der alles immer Streit auslöst – eigentlich undenkbar. Jetzt aber geht es um Homöopathie. Und da scheinen sich die Experten der großen Parteien plötzlich einig zu sein.

Und schon wird das alte Streitthema “Homöopathie” wieder hervorgeholt. Die Diskussion um dieses Thema ist ganz klar eine Glaubensdiskussion. Homöopathie ist schlicht “der David Copperfield der Medizin” (wie Teo-Net titelt). Ein wissenschaftlicher Nachweis dafür, dass sich in den Globoli ein wirksamer, über den Placebo-Effekt hinausgehender Bestandteil befindet, fehlt. » Weiterlesen

Jeder kennt sie, diese lästigen Anrufe. Sie kommen quasi immer ungelegen. Seien es Befragungen von irgendwelchen selbsternannten Meinungsforschungsinstituten oder Firmen, die die Mathematik in ihren Grundfesten ausgehebelt haben und einem ein Lotto-Tippsystem mit hundertprozentiger Gewinnchance andrehen wollen – in zwei Worten zusammengefasst: Es nervt! » Weiterlesen

Kaum ein anderes Thema beherrscht die Blogosphäre in den letzten 48 Stunden wie der neue Werbespot der Telekom:


» Neuer Werbespot der Telekom mit Paul Potts
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Bodo Wartke bringt es einmal mehr auf den Punkt. Sein Statment zu Microsoft-Produkten hatte ich vor einiger Zeit ja schon gepostet. Heute nun sein Brief an den Apple-CEO wegen der unseligen Verknüpfung des iPhones mit dem ehemaligen Staats-Provider. Ich hätte es nicht besser formulieren können: » Weiterlesen

Richard Gleim auf seinem Blog gnogongo:

Es scheint, dass Mehdorn Schwierigkeiten mit seiner Person hat. Sein Auftrumpfen jetzt, noch bevor der Vertrag mit der GDL unterzeichnet ist, ist kaum anders zu erklären. Eitel ist der Mensch und lächerlich und von kurzer Dauer.

Wer es als Geschäftsführer nicht schafft, ein leistungsfähiges Massentransportmittel zu erträglichen Preisen gewinnbringend auf die Beine zu stellen, macht etwas falsch und gehört seines Postens enthoben.

Gnogongo ist übrigens insgesamt sehr sehenswert. Es bietet viele schöne und gut gesehene Fotos – mehrere pro Tag.

Der bekannte Mitbegründer der Pop-Art, Andy Warhol hat 1968 folgenden, berühmten Satz geprägt:

In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes.

zu deutsch: “In Zukunft wird jeder Mensch für 15 Minuten Berühmtheit erlangen.”

Ich finde, Sir John Taveners “15 minutes of fame” dauern aber nun bereits eindeutig zu lange!
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In den letzten Tagen war ich wieder einmal viel und vor allem lange mit der Bahn unterwegs. Und auf zwei Strecken wich die Fahrzeit doch erheblich vom Plansoll ab.

Lost in AugsburgAm Dienstag wollte ich von München nach Neuffen bei Nürtingen. Die elektronische Fahrplanauskunft der Bahn versprach mir, dass ich diese Strecke mit nur viemaligem Umsteigen in unter drei Stunden zurücklegen könne (mit dem Auto ist die Strecke bei einigermaßen freier Autobahn in zwei Stunden zu bewältigen). Der erste Zug hatte aber bereits bei der Ankunft am Münchener Ostbahnhof eine Viertelstunde Verspätung. Dadurch konnte der Anschlusszug in Augsburg leider nicht mehr erreicht werden. Die Alternative, die der freundliche Fahrkartenautomat in Augsburg mir ausspuckte, stellte eine Fahrzeitverlängerung von einer Stunde in Aussicht. Was der Automat aber offensichtlich nicht wusste, war die Tatsache, dass der Zug, den der Computer als Alternative errechnet hatte, soeben aus den Schienen gesprungen war und nun für eine Vollsperrung der Strecke zwischen München und Augsburg führte.
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