Committed – a cappella group

Committed – a cappella group
Quelle: Facebook

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele A-cappella-Gruppen es weltweit gibt. Das Internet bietet die großartige Möglichkeit, viele von ihnen kennenzulernen. Und es ist höchst erstaunlich, wie viele dieser Gruppen auf einem exzellenten Niveau singen. Erst vorgestern habe ich wieder eine mir bis dato unbekannte Gruppe entdeckt: Committed. Die aus 6 Herren bestehende US-amerikanische Gruppe wurde 2003 an der Forest Lake Academy in Orlando, Florida zunächst als Quartett gegründet und über die Jahre an der Oakwood University in Huntsville, Alabama als Sextett weitergeführt. Einem breiteren Publikum in den USA wurde die Formation durch ihre Teilnahme an der zweiten Staffel von “The Sing-Off”, einem Talentwettbewerb für A-cappella-Gruppen der NBC, bekannt. In der Jury saß damals u. a. Ben Folds (regelmäßige Leser dieses Blogs werden sich erinnern …). Und siehe da, die 6 sympathischen Herren gewannen den Contest! » Weiterlesen

Bei den zur Zeit in Deutschland herrschenden Temperaturen wird einem die Bedeutung der chemischen Verbindung H2O ganz besonders bewusst. Auf einige Besonderheiten von Wasser habe ich bereits vor einiger Zeit hingewiesen. Worüber sich viele Menschen dabei jedoch nicht bewusst sind, ist, dass man Wasser, bzw. die Klänge, die man damit erzeugen kann, auch sehr gut als Ausgangsmaterial für Musik benutzen kann. Dies hat der Kanadier Andrew Huang kürzlich eindrucksvoll in einem schönen Splitscreen-Video bewiesen, welches ich heute in meiner Serie “Donnerstag = Multitrack-Video-Tag” vorstellen möchte. Alle Klänge – außer dem Gesang – sind einzig und allein mit Hilfe von Wasser in verschiedenen Zuständen produziert worden: » Weiterlesen

Sommerzeit – Zeit der Schmetterlinge. Diese faszinierenden, teilweise betörend schönen Geschöpfe sind es wert, einmal genauer unter die Lupe bzw. vor die Linse genommen zu werden. Was wäre dazu besser geeignet als eine Hochgeschwindigkeitskamera? Das haben sich wohl auch die Macher des YouTube-Edutainment-Kanals Earth Unplugged von BBC Earth Productions gedacht und eine Folge ihrer Produktion diesen faszinierenden Insekten gewidmet.

Einfach staunen und genießen: » Weiterlesen

Vor etwa drei Stunden ging die Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele 2013 mit der Wiederaufnahme des “Fliegenden Holländers” in der Inszenierung von Jan Philipp Gloger, unter der Leitung von Christian Thielemann zu Ende. Während ich diese Zeilen schreibe, dudelt aus dem Fernseher im Nebenzimmer die zeitversetzte Übertragung in der ARD. Die Inszenierung war vor ihrer Premiere 2012 wegen Tätowierungen des vorgesehen Titelhelden, des Bassbaritons Evgeny Nikitin, mit nationalsozialistischen Symbolen in die Schlagzeilen gekommen. Über die Inszenierung selbst las man hinterher dann aber eher Begriffe wie “brav” oder gar “Rumstehtheater”.

Wie bereits 2004, 2007 und 2011 hatte ich dank meines Freundes Rainer die Gelegenheit, mir im Festspielhaus vorab drei Generalproben anzusehen und anzuhören: Eben diese Inszenierung des “Fliegenden Holländers” und zwei Opern aus der Neuinszenierung des Rings durch Frank Castorf: Das Rheingold und Siegfried.

Abermals war auf den Generalprobenkarten zu lesen:

Eine öffentliche Kritik der besuchten Generalprobe ist grundsätzlich untersagt.

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Aus aktuellem Anlass – von Friedrich Wilhelm Nietzsche (Brief an Malwida von Meysenbug gegen Ende Februar 1873. Sämtliche Briefe. Kritische Studienausgabe. Band 4. Nr. 297 S. 126):

Ich denke immer noch, irgendwann einmal sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und begreifen gar nicht mehr, wie man es anderswo aushalten konnte.

» Alle Artikel der Serie “Zitat des Tages”

… beginnt heute für mein Blog. Heute genau vor 6 Jahren habe ich meinen ersten Artikel in diesem Blog veröffentlicht. Und ja, ich habe es seither – mit kurzen Unterbrechungen – durchgehalten regelmäßig zu bloggen. Urlaubsbedingt kann und will ich heute keine Statistiken hier veröffentlichen. Lediglich auf ein paar wenige Themen möchte ich ein paar Schlaglichter setzen:

  • Ich bin sehr froh, dass ich letzten Oktober endlich das längst überfällige Redesign veröffentlichen konnte. Was noch dringend fehlt, ist eine Anpassung für mobile Geräte, aber das schaffe ich vielleicht auch noch im nächsten Blogjahr.
  • Der “virtuelle Arschtritt” durch die Iron Blogger Berlin, denen ich seit Beginn des Jahres angehöre, tut mir anscheinend gut. Auch wenn es bereits fünf Kalenderwochen gab, in denen ich nicht gebloggt habe, hat sich dadurch dennoch meine Postingfrequenz deutlich stabilisiert.
  • Zufrieden bin ich darüber, dass meine Serie Donnerstag = Multitrack-Video-Tag bereits die 29. Folge erreicht hat. Und ebenso freut es mich, dass ich Material und Ideen für viele weitere Folgen davon habe.

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Sommerzeit – Urlaubszeit – Zeit, in der Menschen vermehrt auch aus privaten Gründen, nämlich um ans Urlaubsziel zu gelangen, ins Flugzeug steigen. Und dort fällt auf, dass ein erheblicher Teil der Fluggäste beim kostenlosen Bordservice nach einem Tomatensaft verlangt. Tomatensaft? Wer würde denn in einem Restaurant, Café oder einer Kneipe so etwas als Getränk verlangen? Oder wie es Martin Puntigam von den Science Busters (vgl. Oktoberfest-Wissenschaft) ausdrückt:

Tomatensaft – der schmeckt und riecht ja auf der Erde oft wie eine länger nicht gelüftete Sporttasche. Im Flieger finden viele Menschen ihn aber auf einmal köstlich.

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Feedly is over capacity!

‘feedly is over capacity’ – Warnhinweis beim iPad-Client

… versuche ich nun, ohne den Google Reader klarzukommen. Wir erinnern uns: Am 13. März dieses Jahres hat Google angekündigt, den Betrieb ihres RSS-Reader-Dienstes einstellen zu wollen. Diesen Schritt mag man als leichtsinnig bezeichnen – Fakt ist, er wurde am vergangenen Montag vollzogen. Frühzeitig war klar, dass man sich nach Alternativen umsehen müsse. Noch im März hatte ich drei davon ins Auge gefasst): Feedly, Fever und The Old Reader.

Aus Zeitmangel habe ich von der selbstgehosteten Lösung Fever (vgl. admartinator.de) wieder Abstand genommen. Stattdessen habe ich noch den erst kurz vor knapp auf dem Markt erschienenen Reader des Social-Bookmarkas-Anbieters Digg (vgl. Caschys Blog) mit in die Auswahl genommen. » Weiterlesen

Passend zum Michael-Jackson-Gedenktag vorgestern möchte ich heute einen Multitrack-Video-Künstler vorstellen, der zwei seiner bisher drei veröffentlichten Videos Titeln des verstorbenen King of Pop widmet: Inhyeok Yeo. Die beiden Tribute an Michael Jackson des in Korea geborenen und derzeit in Japan lebenden Künstlers zeichnen sich vor allem durch zwei Merkmale aus:

  1. Die Arrangements sind sehr ausgefeilt und erweitern die Harmonik der zugrundeliegenden Titel zwar subtil, aber dennoch deutlich in Richtung mehr Komplexität.
  2. Die Titel werden durchgehend a cappella vorgetragen, und das auch noch von Inhyeok Yeo ganz alleine. Außer seiner Stimme und den Geräuschen, die er mit seinem Mund und seinem Atem hervorbringt, erklingt nichts in seinen Videos. Und dies auf hochvirtuosem Niveau!

Doch seht und hört selbst: » Weiterlesen

Heute vor vier Jahren wurde in Los Angeles, um 14:23 Uhr Ortszeit (23:26 Uhr MESZ) der King of Pop, Michael Jackson, für tot erklärt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie sich die Nachricht über MJs Tod in dieser Nacht in Windeseile via Twitter und andere Kanäle verbreitet hat. Heute, vier Jahre später, reißen die Spekulationen um seinen Tod und dessen Ursachen nicht ab. Den Titel “King of Pop” behält er aber immer noch unangefochten, und das wird wohl noch einige Zeit der Fall sein.

Ein Grund für diesen Titel ist sein unnachahmlicher Gesangsstil. Dieser ist sehr gut zu hören in folgendem sog. “Isolated Track”, einer Tonspur, die im vorliegenden Fall nur einen durchgehenden Beat und darüber Michael Jacksons Stimme enthält: » Weiterlesen